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Donnerstag 24. März 2005, 20:55 Uhr Kolumnen: Rettet den Einzelhandel

Kolumnen

Ich bin heute über einen Pool auf einer deutschen PC-zeitschriftenseite gestossen.

Dieser Pool beherbergte die Frage: Würden sie software über Internetplatformen ( wie zB. Steam ) beziehen?

 

Da viel mir sofort eine meiner Kolummnen ein, die ich vor ca. 2 Jahren schon auf der Fairlight seite gepostet habe. ( Fairlight der Clan nicht diese böse Hacking community ;)

Man kann es immer wieder beobachten.
Die Publisher von Anwendungs und Spielesoftware scheinen immer öfter einen neuen Weg einzuschlagen.
Und zwar den Verkauf der eigenen Software. D.h. die Software wird nicht mehr, wie in alten Zeiten, bei den Zwischenhändlern abgeliefert sondern direkt vertrieben.

Die Händler die diese Software auch unter das Folk bringen möchten zahlen dann nur einen gering niedrigeren Preis als der Endverbraucher, was den Einzelhandel dazu zwingt die Preise für ihr Produkt höher anzusetzen als bisher. Denn es war üblich das die Publisher die Preise mit dem Einzelhandel Absprechen so dass keine Unterschiede auftreten.

Für den Endverbraucher bringt das den Vorteil mit, dass er weniger Geld in die neue Software investieren muss. Was er aber nicht ahnen kann, ist dass er dadurch dem Einzelhandel Schadet (im übertriebenem Sinne). Führen wir mal den Gedanken fort. In etwa zehn Jahren wird es so gut wie keine Lokalen Softwareanbieter mehr geben. Alles wird über das Internet bei den Publishern bestellt.
Ist doch viel gemütlicher und man spart noch Geld! Sicher ist es das.

Nur macht es doch viel mehr Spaß im IRC prollig zu schreiben das man sich jetzt auf den Weg macht, diese und/oder diese Software zu erwerben. Und wenn ich allein nur an die süßen Verkäuferinnen denke...ahhhh *grins* macht das Einkaufen in der Realität einfach viel mehr Laune. Man hat dann eine Aufgabe, um nicht zu sagen eine Tradition die es zu Pflegen gilt!

Erst steht man auf (wir nehmen an es ist Wochenende). Dann duscht man (in Gedanken an die Verkäuferinnen) Zahnpflege, ganz wichtig und dann das fast schon zur Legende gewordene “Ganzkörpereinsprayen“ mit den verlockendsten Düften. Jetzt das passende Outfit (wobei wir Männer da eher schnell eine Lösung finden)
Und los geht’s zum Softwarehändler unseres Vertrauens.
Natürlich trödelt man nicht rum, es könnte sein das andere schneller waren und das begehrte Objekt nicht mehr zum Verkauf steht.
Nach dem erfolgreichem Kauf der Software sucht man sich noch ein gemütliches Caffee` und genießt den Kauf so richtig. Bis die Gedanken an einen Punkt kommen, dass man möglicher weise nicht mehr einer der Ersten sein wird, die in der Community Prosprüche ablassen, über die, die diese Software noch nicht haben. Oder im schlimmsten fall wird man selbst zum Opfer!!!
Also schmeißt man locker 10EUR,für den Kaffee der lecker war, aus der Hüfte auf den Tisch und macht sich mit schon fast angeborenen Strafebewegungen Richtung U-Bahn (wenn man nicht mit eigenem Auto unterwegs ist). Den Rucksack fest in der Hand, quetscht man sich nun ins Gefährt das einen ins sichere Heim bringt. Dort angekommen, werden erstmal alle Verwandten auf “Mute“ gesetzt. Und der Weg zum eigenen Rechenzentrum freigekämpft.
Nur noch flucks installieren und schon sind wir am Ziel.

Also Leute, rettet den Einzelhandel! Last euch von den Publishern nicht um euren Spaß bringen.

Author: [db@]sharky

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